Männergesangverein Eintracht 1888 freut sich über ausverkauftes Haus zur Fremdensitzung im Dorfgemeinschaftshaus
(co). Wenn man zwischen Mainz und Wiesbaden geboren ist, wird einem der Karneval fast schon in die Wiege gelegt. Im Blut hat ihn auch der gebürtige Schiersteiner Wolfgang Zender, Vorsitzender des Männergesangvereins Eintracht 1888 Rinderbügen, Präsident und Protokoller der Fremdensitzung, die jetzt die Wogen der Heiterkeit bis ans Dach des Dorfgemeinschaftshauses schlagen ließ.
Vor zwei Jahren hatte der Verein nach über 20-jähriger Pause die närrische Tradition wieder aufgegriffen und sofort ins Schwarze getroffen. Auch am vergangenen Samstag wurde die Lachmuskulatur der Gäste im ausverkauften Haus wieder arg strapaziert. Karnevalistische Eigengewächse aus Rinderbügen und Gast-Aktive der „Nachbarstadt Michelau“, aus Büdingen, Düdelsheim, Leisenwald, Lorbach, Wenings und Hainchen sorgten für Stimmung und Heiterkeit, bis die bunt kostümierte Narrenschar auf den Bänken tanzte. Neben Büttenreden, Sketchen und Gesang fehlten auch flotte Tanzeinlagen nicht.
Diese lieferten die kleine Garde des Büdinger Carneval Clubs (BCC) und die großen Gardemädels des BCC mit schwungvollen Tänzen, die Dance-Company des Michelauer Carneval Clubs (MCC) „Die Sandhoase“ und das BCC-Männerballett. Die Michelauer Tänzerinnen bezauberten zunächst mit einem Wellentanz, um dann zu Hits aus verschiedenen Jahrzehnten richtig abzurocken. Dabei begeisterten sie mit einer ideenreichen und ausgefeilten Choreografie. Als flotte Bienen in kurzen Röckchen und mit Cowboyhüten auf blonden Zöpfen rasten zum Abschluss die BCC-Männer über die Bühne.